Anstieg um 16 Prozent: 74.000 Salzburger sind armutsgefährdet


Anstieg um 16 Prozent: 74.000 Salzburger sind armutsgefährdet
Pressestelle - Salzburg
29. April 2026
KPÖ fordert Kindergrundsicherung, Anpassung beim Heizkostenzuschuss und landesweite Aktiv:Karte
Die aktuelle Erhebung der Einkommens- und Lebensbedingungen (EU-SILC) für 2025 zeigt, dass 74.000 Menschen (ca. 13 Prozent) in Salzburg armutsgefährdet sind. Gegenüber 2024 ist das ein Anstieg um 16 Prozent. Die KPÖ fordert jetzt eine Kindergrundsicherung, eine Anpassung beim Heizkostenzuschuss und eine landesweite Aktiv:Karte zur Entlastung von Menschen mit niedrigem Einkommen. „Dass in einem reichen Land wie Salzburg jeder achte Bürger armutsgefährdet ist, ist eine Schande. Besonders erschreckend ist der Anstieg um 16 Prozent. Bund und Land müssen jetzt handeln. Es braucht eine Kindergrundsicherung, damit Kinder nicht mehr unter Armut leiden müssen. Kinder können sich nicht aussuchen, in welche Verhältnisse sie geboren werden. Der Heizkostenzuschuss gehört wieder auf 600 Euro angehoben, die Einkommensgrenze gehört endlich angepasst. Aktuell liegt sie 400 Euro (!) unter der Armutsgefährdungsgrenze. Und es braucht eine landesweite Aktiv:Karte wie in der Stadt Salzburg, die Menschen mit geringen Einkommen Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl.