Drastischer Rückgang bei Hilfe für werdende Mütter

Pressestelle - Salzburg

17. Juni 2026

Svazek halbiert die Mittel und zahlt nur zwei Drittel davon aus

Schwangere Frauen, die sich in einer schwierigen finanziellen Lage befinden, können die „Hilfe für werdende Mütter“ beantragen. Dabei handelt es sich um eine einmalige finanzielle Unterstützung in der Höhe von 600 bzw. 300 Euro. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der ausgezahlten Hilfe drastisch zurückgegangen – während 2024 noch 248 Frauen mit insgesamt 133.000 Euro unterstützt wurden, waren es 2025 nur mehr rund 90.000 Euro für 168 Frauen. Die veranschlagten Mittel wurden von 2024 auf 2025 halbiert – von 287.000 Euro auf nur mehr 144.000 Euro.

„Die schwarz-blaue Landesregierung schreckt bei ihrem Kürzungskurs vor nichts zurück. Nicht einmal Schwangere in schwierigen Situationen bleiben verschont. Zuerst nicht ordentlich über Hilfsangebote zu informieren und sie dann wegen geringer Antragszahlen zu kürzen, ist ein billiger Schmäh auf Kosten von Menschen, die es ohnehin nicht leicht haben. Man muss sich schon fragen: Wie ernst meint es Marlene Svazek mit der Familienpolitik eigentlich?“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl.

Link zur Anfragebeantwortung: http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/4Session/180-BEA.pdf

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