Einbruch bei Heizkostenzuschuss: KPÖ fordert Anhebung der Einkommensgrenze


Einbruch bei Heizkostenzuschuss: KPÖ fordert Anhebung der Einkommensgrenze
Pressestelle - Salzburg
16. Februar 2026
Die Zahl der ausbezahlten Heizkostenzuschüsse des Landes ist im vergangenen Jahr um 31 Prozent eingebrochen, von 10.657 auf nur mehr 7.379. Hauptgrund ist die niedrige Einkommensgrenze, die rund 240 Euro unter der Armutsgefährdungsgrenze (aktuell 1.661 Euro netto monatlich) liegt. 61.000 Menschen in Salzburg gelten als armutsgefährdet. Die KPÖ hat vor einem Jahr, am 19. Februar 2025, im Landtag eine automatische Anpassung der Einkommensgrenze an die Armutsgefährdungsgrenze beantragt. Der Antrag wurde von ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grünen abgelehnt. „Wenn die FPÖ von einer ‚zielgerichteten Hilfe‘ spricht, die ‚jene erreicht, die sie wirklich benötigen‘, dann ist das eine Verhöhnung der 53.000 armutsgefährdeten Salzburger, die im vergangenen Jahr leer ausgegangen sind. Wenn es nicht einmal reicht, arm zu sein, um einen Heizkostenzuschuss zu bekommen, dann stimmt etwas nicht. Wir werden in der nächsten Landtagssitzung einen Antrag zur Anpassung der Einkommensgrenze einbringen“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl.
Link zum Antrag: http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/3Session/308.pdf
Link zum Ausschussbericht: https://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/3Session/341.pdf