Ernüchterndes Ergebnis bei Bericht über Kinder- und Jugendhilfe

Pressestelle - Salzburg

25. August 2025

KPÖ PLUS sieht Gefahr des weiteren Qualitätsverlusts

Die Kinder- und Jugendhilfe hat im Frühjahr 2025 für Schlagzeilen gesorgt: Aus drei Bezirkshauptmannschaften gab es Überlastungsanzeigen, insgesamt fehlen 22 Vollzeitstellen, um die Aufgaben erledigen zu können. Jetzt liegt die lange erwartete Evaluierung einer externen Beraterfirma vor. Aus Sicht der KPÖ PLUS sind die Ergebnisse ernüchternd. „Die schwarz-blaue Landesregierung hat nicht ohne Grund einen internationalen Consulting-Riesen mit der Evaluierung der Kinder- und Jugendhilfe beauftragt. Es geht nur darum, die Betreuungszeiten und damit die Kosten so weit wie möglich zu drücken – ohne Rücksicht auf die Qualität. Dafür schmeißt die Landesregierung zigtausende Euro beim Fenster hinaus. Die Kinder und Jugendlichen bleiben auf der Strecke“, sagt KPÖ-Sozialsprecher Markus Walter: „Es ist wie immer, wenn eine Berater-Firma evaluiert: Es geht nur mehr um betriebswirtschaftliche Schlagwörter. Die Bedürfnisse der Menschen stören dabei höchstens. Aber eine Kinder- und Jugendhilfe lässt sich nicht nach unternehmerischen Prinzipien führen.“

Ernüchterndes Ergebnis bei Bericht über Kinder- und Jugendhilfe | KPÖ Salzburg