Festspiel-Ausbau: KPÖ fordert Transparenz


Festspiel-Ausbau: KPÖ fordert Transparenz
Pressestelle - Salzburg
16. März 2026
Nach der Pressekonferenz von Ex-Bürgermeister Josef Reschen und Gemeinderat Christoph Ferch bekräftigt auch die KPÖ ihre Zweifel und ihre Kritik an den Ausbauplänen der Festspiele. „Man muss nicht jede Einschätzung zum Neutortunnel teilen, um zu merken, dass hier etwas faul ist. Die Geheimniskrämerei um die günstigeren Alternativen macht stutzig. Wenn nur das eingeschworene Kuratorium die verschiedenen Varianten kennt, müssen Gemeinderat und Landtag sprichwörtlich im Dunkeln über ein Projekt abstimmen, das eine halbe Milliarde kostet“, sagt Cornelia Plank, Klubvorsitzende der KPÖ im Stadtparlament: „Es mag gute Argumente geben, den Mönchsberg auszuhöhlen, aber in einer Demokratie muss die Abwägung der Kosten mit dem Nutzen für die Öffentlichkeit nachvollziehbar sein. Das ist sie in diesem Fall nicht. Nicht einmal der Stadtrechnungshof konnte das in seiner Projektkontrolle prüfen. Hier müssen der Festspielfonds und auch die Fürsprecher des Riesenprojekts die Karten offen auf den Tisch legen.“