Gewerbeimmobilien: KPÖ will Leerstandsmanagement

Pressestelle - Salzburg

4. Mai 2026

Raumordnungsbericht des Landes gibt klare Empfehlung ab

Der Raumordnungsbericht des Landes empfiehlt der Landesregierung, eine Standortdatenbank für gewerbliche Immobilien umzusetzen. Bisher werden Leerstände bei Neubewilligungen nicht berücksichtigt. Das führt dazu, dass Neubauten von Gewerbeobjekten und Bürogebäuden bewilligt werden, obwohl bereits genügend Flächen vorhanden sind. Die KPÖ hat im Landtag den Antrag eingebracht, ein Leerstandsmanagement für gewerbliche Immobilien einzuführen: Eigentümer sollen ihre Objekte in eine Datenbank einmelden, wenn diese länger als drei Monate leer stehen, und Gemeinden sollen bei Bewilligungsverfahren prüfen, ob überhaupt Bedarf besteht. Diesen Mittwoch wird der Antrag im Ausschuss für Wohnen, Raumordnung und Grundverkehr diskutiert.

„Bauland ist in Salzburg nur begrenzt vorhanden. Freie Flächen sollten lieber für leistbares Wohnen genutzt werden, statt für Gewerbe- und Büroflächen, die am Ende leer stehen. Bestehende Gewerbeimmobilien könnten besser genutzt werden. Dafür braucht es aber einen Überblick. Das würde vor allem kleinen Betrieben helfen, denn Konzerne verfügen ohnehin über große Immobilien-Vermögen. Der Raumordnungsbericht des Landes gibt eine klare Empfehlung ab. Jetzt liegt es an Landeshauptfrau Edtstadler, die für Wirtschaft zuständig ist, diese Empfehlung ohne ideologische Scheuklappen umzusetzen“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl.

Link zum Antrag: https://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/3Session/568.pdf