Grundstücksspekulation ist kein Kavaliersdelikt: Stadt beschließt Bausperren
Pressestelle - Salzburg
6. November 2025
Der Planungsausschuss der Stadt Salzburg hat heute mehrere Bausperren für unbebaute Grundstücke beschlossen. Es geht um Grundstücke, die seit Jahren nicht genutzt werden bzw. die für zukünftige Projekte der Stadtentwicklung eine wichtige Rolle spielen. Die KPÖ PLUS hat sich – nachdem sogar ÖVP-geführte Gemeinden im Flachgau Bausperren auf Basis von Landesgesetzen als Instrument genutzt haben – dafür ausgesprochen, dieses Mittel auch in der Stadt Salzburg anzuwenden. Das hat es schon vor einigen Jahren sporadisch gegeben. „Grund und Boden sind ein wertvolles Gut. Boden ist nämlich nicht vermehrbar. Umso wichtiger ist es, dass Flächen in der Stadt Salzburg genutzt und nicht gehortet werden für Spekulation oder als Anlageobjekt. Immobilieneigentümer sollten nicht nur ans eigene Geld denken, sondern auch auf die Interessen der Allgemeinheit Rücksicht nehmen. Flächen für leistbares Wohnen werden in der Stadt Salzburg händeringend gesucht. Da ist man es der Allgemeinheit gegenüber schuldig, sie auch aktiv zu nutzen. Die Bausperren sind ein Beitrag, zu aktiver Nutzung zu motivieren“, sagt KPÖ-Gemeinderätin Sara Sturany.