Günstigere Energiepreise: KPÖ empfiehlt SPÖ „mehr Mut“
Pressestelle - Salzburg
15. Oktober 2025
Der Salzburger Landtag hat heute einen SPÖ-Antrag diskutiert, der die kostengünstige Bereitstellung von Energie durch die Salzburg AG fordert. Für vergangenes Jahr hat der Konzern mit 131 Millionen vor Steuern ja einen Rekordgewinn vermeldet. Der Aufsichtsrat hat eine Gewinnausschüttung von 66 Millionen Euro genehmigt – 40 Millionen mehr als im Jahr davor. Für die Gewinnausschüttung haben auch die von SPÖ und FPÖ entsandten Vertreter gestimmt. „Dass die ÖVP mit dem Geld lieber ihr Budget aufpoliert, anstatt die Bevölkerung zu entlasten, war absehbar. Aber dass die Vertreter von FPÖ und SPÖ, die sonst bei jeder Gelegenheit günstigere Energiepreise fordern, ebenfalls für die Rekorddividende stimmen, ist unehrlich. Mit ihren beiden Stimmen könnte es nämlich eine Mehrheit für günstigere Energiepreise geben. Wenn FPÖ und SPÖ es ernst wirklich meinen, sollten sie vielleicht einmal mit ihren Aufsichtsräten sprechen. Gerade die SPÖ sollte im Aufsichtsrat mehr Mut zeigen und im Sinne der Bevölkerung abstimmen“, sagt Klubobfrau Natalie Hangöbl (KPÖ PLUS). Der SPÖ-Antrag wurde von ÖVP und FPÖ abgeblockt.