Italienische Innenstadtlösung: Entlastung für Bewohner und Obus


Italienische Innenstadtlösung: Entlastung für Bewohner und Obus
Pressestelle - Salzburg
4. Mai 2026
„Das Maß ist voll. Jedes Jahr verursachen Tagestouristen ein Verkehrschaos in der Innenstadt. Ein Sinnbild ist der Kreisverkehr beim Museumsplatz, wo Touristen auf einen Parkplatz warten und den kompletten Kreisverkehr blockieren, sodass Obusse und Einheimische im Stau stecken“, sagt Klubvorsitzende Cornelia Plank: „Wir geben als Stadt Millionen für einen besseren öffentlichen Verkehr aus. Der Obus muss dann auch freie Fahrt haben. Wenn die Salzburger zwei Drittel der Wege ohne Auto zurücklegen, ist das auch einem Tagestouristen zumutbar.“
Nach dem Vorbild der italienischen „zona a traffico limitato“ wird ab Juli die Durchfahrt zwischen Nonntaler Brücke und Staatsbrücke neu geregelt. Menschen aus dem Zentralraum rund um Salzburg und Pendler, die in der Innenstadt arbeiten, dürfen weiterhin durchfahren. Das gilt auch für Anrainer, Taxis, Menschen mit Behinderung sowie Gästen, die in Hotels in der Innenstadt nächtigen. Tagestouristen können bei Park-and-Ride-Plätzen auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. „Wer im Sommer nach Italien fährt, muss auch außerhalb des Zentrums umsteigen. Das dürfen wir auch von Besuchern hierzulande erwarten“, sagt Plank: „Diese Regelung ist ein vernünftiger Versuch. Wir werden ihn mittragen. Spätestens nach einem Jahr gehört evaluiert, wie sich die neue Regelung bewährt und was verbessert werden kann.“