Kaigasse: Keine Narrenfreiheit für Immo-Spekulanten!


Kaigasse: Keine Narrenfreiheit für Immo-Spekulanten!
Pressestelle - Salzburg
16. Februar 2026
Von den beiden Häusern in der Salzburger Kaigasse 28 und 30, die aktuell umgebaut werden, stehen nur mehr die Fassaden. Aus dem bewilligten Umbau der 1488 bzw. 1605 errichteten Gebäude wurde de facto ein Neubau, die gedeckelten Altbaumieten fallen dadurch weg. Hinter der Projektentwicklungsgesellschaft stehen Unternehmen aus dem Umfeld der Familie Mateschitz. Das Baurechtsamt hat jetzt eine Baueinstellung verfügt, weil die beiden Häuser nach dem Altstadterhaltungsgesetz geschützt sind und Wände und Zwischendecke hätten stehen bleiben müssen.
„Jeder normale Bürger muss sich an Gesetze halten, aber Investoren kaufen sich einfach frei, zahlen die Strafe und machen trotzdem einen Riesen-Gewinn. Das ist eine Gesetzeslücke, die geschlossen gehört. Es braucht jetzt volle Transparenz der Betreiber. Immerhin geht es um leistbares Wohnen, den Schutz der Altstadt, aber auch ganz grundsätzlich um den Rechtsstaat. Wir werden dazu eine Anfrage an das Baurechtsamt einbringen“, sagt Cornelia Plank, KPÖ-Klubvorsitzende im Gemeinderat.