KPÖ zum Thema Mönchsberggarage: Die Bürger haben gesprochen


KPÖ zum Thema Mönchsberggarage: Die Bürger haben gesprochen
Pressestelle - Salzburg
29. April 2026
Cornelia Plank: Niemand braucht ein Verkehrsmagnet mitten in der Stadt
Wie aus der Zeit gefallen wirkt der Vorstoß von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Kreibich, die Mönchsberggarage entgegen der Bürgerbefragung doch zu erweitern: „Die Garagenerweiterung ist kein Gulasch, das beim Aufwärmen besser wird. Vor vier Jahren hat die Salzburger Bevölkerung mit 84 Prozent mit Nein gestimmt und die Notbremse gezogen. Vor der Wahl 2024 haben alle Parteien das akzeptiert, sogar die ÖVP. Jetzt, nach der Wahl, will sie davon nichts mehr wissen. Das ist verwunderlich“, sagt Cornelia Plank, KPÖ-Klubvorsitzende im Gemeinderat, deren Fraktion auch im Aufsichtsrat der Parkgaragengesellschaft vertreten ist: „Hunderte zusätzliche Parkplätze sind ein Verkehrsmagnet, der Stadtteile wie Maxglan und die Riedenburg zusätzlich belastet. Der auswärtige Verkehr, zum Beispiel von Tagestouristen, gehört am Stadtrand abgefangen, nicht ins Zentrum geholt.“
„Die Millionen der Parkgaragengesellschaft von Stadt und Land sind anderswo besser investiert. Die Stadt braucht Park-and-Ride-Plätze und eine Lösung für die Reisebusse am Stadtrand. Auch bei Quartiersgaragen für Stadt-Bewohner kann das Unternehmen einen Beitrag leisten“, sagt Plank.