Leiner-Gebäude in Salzburg Süd: KPÖ PLUS will 80% geförderten Mietwohnbau

Pressestelle - Salzburg

23. Januar 2026

Rund 250 Wohnungen sollen entstehen

Wohnungen statt Möbel: Am Ginzkeyplatz in Salzburg-Süd sollen im ehemaligen Leiner-Gebäude rund 250 Wohnungen entstehen. Der Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg hat sich diese Woche mit den ersten Überlegungen auseinandergesetzt. Bei einer Umnutzung müsse der leistbare Wohnbau im Vordergrund stehen, fordert die KPÖ PLUS. „Das Gebäude ist eine große Chance für leistbares Wohnen. Wenn im Erdgeschoß Geschäfte kommen, ist in den Stockwerken darüber viel Platz für Wohnen. Auch der Parkplatz davor gehört zum Planungsgebiet“, sagt Planungssprecherin und Gemeinderätin Sara Sturany (KPÖ PLUS): „Die Fläche gehört umgewidmet in die Kategorie förderbarer Wohnbau. Das Ziel muss sein, dass 80% geförderter Mietwohnbau entsteht. Hier hat Salzburg im Vergleich zu Städten wie Linz den größten Nachholbedarf. In Salzburg sind nur rund 23 Prozent aller Wohnungen geförderte Mietwohnungen – in Linz doppelt so viele.“

„Die Nähe zur Salzach, die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die gute Infrastruktur machen das Grundstück prädestiniert für eine Wohnnutzung. Damit der geförderte Mietwohnbau wieder ein Angebot für die breite Mittelschicht wird, braucht es auch in guten Stadtlagen wieder mehr Mietwohnungen“, sagt Sturany: „Die bodenpolitische Weisung der Stadtregierung gibt klar vor, dass Umnutzungen vor allem dem öffentlichen Interesse dienen müssen. Der teure Eigentumsbau, selbst im Rahmen der Wohnbauförderung, ist für neun von zehn Salzburgern unleistbar. Entscheidend ist, dass für neuen Wohnraum nicht die Gewinnmaximierung, sondern dauerhaft die Gemeinnützigkeit gilt.“

Leiner-Gebäude in Salzburg Süd: KPÖ PLUS will 80% geförderten Miete | KPÖ Salzburg