LKW-Lawine in Schallmoos: KPÖ PLUS unterstützt Bürgerinitiative

Pressestelle - Salzburg

21. Januar 2026

Im Stadtteil Schallmoos will die niederländische Spedition Raben ein neues Logistikzentrum errichten. Der Stadtteil gilt als besonders vielversprechend für die Transformation hin zu Wohnen und Lebensqualität. Das droht mit der wachsenden LKW-Lawine unter die Räder zu kommen: Aktuelle Planungen gehen von 240 LKW-Fahrten pro Tag aus. Dagegen hat sich jetzt eine Bürgerinitiative gebildet, die eine Bausperre fordert, um eine ausreichende Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Die KPÖ PLUS hat eine solche Bausperre bereits vor einem Monat vorgeschlagen. „Wenn man das Räumliche Entwicklungskonzept ernst nimmt und Schallmoos zu einem lebenswerten Stadtteil werden soll, dann ist die Ansiedlung einer Spedition samt Schwerverkehr genau der falsche Weg. Was es braucht, ist Gewerbe, das mit Wohnen vereinbar ist, und keine LKW-Lawine. Wir unterstützen deshalb die Forderungen der Bürgerinitiative. Jetzt ist eine Bausperre notwendig, um eine Nachdenkphase zu ermöglichen“, sagt Sara Sturany, Planungssprecherin der KPÖ PLUS im Gemeinderat: „Der Gestaltungsbeirat prüft nur die Architektur, aber die Stadtpolitik muss mit den Menschen in Schallmoos prüfen, ob die eine Spedition samt Schwerverkehr zur Zukunft des Stadtteils passt.“

Fall „Gebrüder Weiss“ darf sich nicht wiederholenErst 2024 wurde mit der umstrittenen Erweiterung der Spedition Gebrüder Weiss begonnen. Bei der politischen Debatte zeigte sich deutlich, wie sensibel das Thema. Damals stimmten ÖVP, FPÖ und NEOS für die Erweiterung, während KPÖ PLUS, SPÖ und Bürgerliste dagegen waren. „Es ist unverständlich, dass SPÖ und Grüne das neue Projekt trotz derselben Problemlage nicht klar ablehnen. Wir bleiben bei unserem Standpunkt: Verkehrs- und Wirtschaftsprojekte dürfen nicht auf dem Rücken der Menschen in Schallmoos ausgetragen werden“, sagt Sturany.

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