Mikrohotel-Debatte: Druck wirkt


Mikrohotel-Debatte: Druck wirkt
Pressestelle - Salzburg
15. Mai 2026
In Salzburg werden immer mehr Wohnhäuser in sogenannte Mikrohotels umgewandelt. Dabei handelt es sich um Unterkünfte mit Self-Check-In und externer Zimmerreinigung, aber ohne Rezeption und hoteltypisches Verpflegungsangebot. Unter 60 Betten braucht es dafür keine Bewilligung. Sie entziehen der Stadt wertvollen und dringend benötigten Wohnraum. Der Salzburger Landtag hat deshalb am Mittwoch einen KPÖ-Antrag zur Beschränkung von Mikrohotels diskutiert und in abgeänderter Form einstimmig beschlossen. Die Landesregierung wird die Mikrohotel-Problematik in der Novelle des Raumordnungsgesetzes berücksichtigen, die noch vor dem Sommer kommen soll. „Mikrohotels werden endlich als Problem für den Wohnungsmarkt anerkannt – und zwar parteiübergreifend. Nach jahrelangem Druck scheint jetzt Bewegung in die Debatte zu kommen. Wichtig ist, dass die Landesregierung dabei auch die Stadt Salzburg einbindet“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl.