Mönchsberggarage: Nicht nur die Bevölkerung, auch die Fakten sagen Nein


Mönchsberggarage: Nicht nur die Bevölkerung, auch die Fakten sagen Nein
Pressestelle - Salzburg
15. Juni 2026
Obwohl die Salzburger Stadtbevölkerung die Erweiterung der ohnehin großen Mönchsberggarage vor einigen Jahren klar abgelehnt hat, versucht die Stadt-ÖVP dieses Projekt nun plötzlich aus dem Grab zu holen. Wie ein neues Gutachten der Parkgaragengesellschaft zeigt, ist das bautechnisch gar nicht möglich. Für die KPÖ steht damit fest, dass die Parkgaragengesellschaft ihren Fokus darauf legen muss, einen Beitrag zur Lösung der Verkehrskrise zu leisten, statt noch mehr Autos in die Innenstadt zu lotsen.
„Eine erweiterte Mönchsberggarage wäre ein Magnet für Autotouristen gewesen. Das hätte die Verkehrssituation in Riedenburg und Maxglan weiter verschlechtert. Die Parkgaragengesellschaft sitzt auf großen Gewinnen. Diese Gelder sollten in den nächsten Jahren dafür verwendet werden, an einer Lösung der Verkehrskrise in Salzburg zu arbeiten. Dazu gehört auch, dass man Garagen in Wohnanlagen mitermöglicht, um dort gerade bei neuen Projekten oder bei Nachverdichtungen eine bürgerfreundliche Mobilität zu ermöglichen“, sagt Cornelia Plank, Klubvorsitzende der KPÖ im Gemeinderat: „Verwunderlich ist, dass von der ÖVP verkehrspolitisch nur Ablehnung und viele Neins kommen. Das einzige Projekt, das sie vorantreibt, scheitert an den Fakten. Es wäre schön, wenn die ÖVP ihrer Verantwortung nachkommen und sich überlegen würde, wie zukunftsgerichtete Mobilität aussehen könnte, statt immer nur trotzig ‚Nein‘ zu sagen.“