Propaganda-Show für Landesregierung: KPÖ PLUS lässt Ski-WM prüfen

Pressestelle - Salzburg

29. Dezember 2025

Die KPÖ PLUS hat den Salzburger Landesrechnungshof mit der Prüfung der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm beauftragt. Die Kosten für die Ski-WM teilten sich Bund (40 Prozent), Land (40 Prozent) und Gemeinde (20 Prozent). Ursprünglich waren für das Land Salzburg Kosten von maximal 20 Millionen Euro vorgesehen. Im April 2024, als die enorme Neuverschuldung des Landes schon absehbar war, wurde im Landtag ohne große Diskussion eine Erhöhung um 1,5 Millionen Euro durchgewunken. Einzig die KPÖ PLUS stimmte dagegen. „Die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm ist eines der Prestigeprojekte der Landesregierung, bei denen Geld anscheinend keine Rolle spielt. Da wurden Millionen für Marketing verpulvert, damit sich die Landesregierung mit Ski-Stars und prominenten Gästen fotografieren lassen kann. Der Sport ist dabei oft in den Hintergrund getreten. Wir wollen jetzt wissen, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist, ob die Förderung den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit entsprochen hat und wie viel die Ski-WM den Steuerzahler unterm Strich gekostet hat“, sagt Klubobfrau Natalie Hangöbl. Mit dem Prüfbericht des Landesrechnungshofs ist 2027 zu rechnen.