Sinkendes Wohnbaubudget: Was ÖVP und FPÖ nicht dazusagen

Pressestelle - Salzburg

17. Oktober 2025

Eine schmerzhafte Kürzung des Wohnbaubudgets haben ÖVP-Landeshauptfrau Edstadler und ihre Stellvertreterin Marlene Svazek am Montag angekündigt: Um ganze 13 Millionen Euro kürzen sie die Wohnbauförderung für 2026. Statt 189 Millionen Euro sollen nur mehr 176 Millionen Euro für leistbares Wohnen eingesetzt werden. „Beim Wohnbau zu kürzen, ist kurzsichtig und unsozial. Edstadler und Svazek kürzen das Wohnbaubudget um über sieben Prozent“, sagt Klubvorsitzende Natalie Hangöbl (KPÖ PLUS): „Berücksichtigt man die steigenden Baukosten, fällt die Kürzung noch schmerzhafter aus. Seit 2015 sind die Baukosten um 43 Prozent gestiegen. Das Budget von damals 140 Millionen Euro müsste heute bei über 200 Millionen liegen, um gleich viel bauen zu können. Auf diese jahrelange schleichende Kürzung setzen Edstadler und Svazek jetzt noch eines drauf.“

„Die Landesregierung hat bisherige Wohnbauziele über Bord geworfen. Anstatt zu sagen, wie viele Wohnungen man bauen will, ist das Ziel nur mehr, die Gelder aufzubrauchen – keine große Kunst, wenn man die Mittel nicht an die Inflation anpasst und dann sogar noch kürzt“, sagt Hangöbl: „Svazek und Edtstadler müssen endlich ihre Prioritäten auf die Reihe kriegen, anstatt bei Wohnbau, Pflege und den Kleinsten zu kürzen.“

Quelle:https://www.wko.at/zahlen-daten-fakten/baukosten-und-baupreisindex