Sommerkampagne: KPÖ plakatiert reiche Affen und Vogelhäuser voller Geld
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Sommerkampagne: KPÖ plakatiert reiche Affen und Vogelhäuser voller Geld
Pressestelle - Salzburg
5. Juni 2026
Mit humorvollen Plakaten wirbt die KPÖ in der Stadt Salzburg seit heute, Freitag, für eine Reichensteuer und das Grundrecht Wohnen. Ein Sujet zeigt einen Schimpansen auf einem Berg Bananen, während zwei Artgenossen mit leeren Händen zuschauen. „Dieser Anblick würde uns in der Natur komisch vorkommen. Aber Österreich ist in genau dieser Situation gelandet. Das reichste Prozent besitzt die Hälfe des gesamten Vermögens, während für die breite Mehrheit immer weniger übrig ist. Je mehr Geld nach oben fließt, desto mehr fehlt unten bei Gesundheit, Bildung, Umweltschutz und leistbarem Wohnen“, sagt Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl zur Kampagne: „Die Bevölkerung denkt hier weiter als die großen Parteien. Eine Mehrheit will, dass die Reichen wieder mehr zur Allgemeinheit beitragen. Aber es scheitert an den politischen Vertretern. Damit die großen Parteien damit nicht mehr durchkommen, braucht es mehr Druck von unten.“
Häuser fürs Wohnen statt Spekulationen
In eine ähnliche Kerbe schlägt das zweite Plakat der Stadt-KPÖ: Ein Rotkehlchen steht wartend vor einem Vogelhaus, das mit Geldscheinen übergeht. „Wohnraum wird immer mehr zur Gewinnmaximierung missbraucht. Das reicht von Wucher-Mieten am privaten Markt bis zu Absurditäten wie Mikrohotels, wo sogar einzelne Wohnungen zum Hotel erklärt und an Touristen vermarktet werden. Es braucht strengere gesetzliche Regeln von Land und Bund, damit die Wohnbevölkerung nicht völlig unter die Räder kommt“, sagt Dankl. Er spricht sich für einen gesetzlichen Mietendeckel wie für Altbauwohnungen, ein Verbot von Mikrohotels und genauere Regeln für Zweitwohnsitze aus.
Helfen, gerade in schwierigen Zeiten
Mit einem dritten Plakat macht die KPÖ auf ihre Sprechstunden für Menschen in Notlagen aufmerksam. Der Spruch „Damit niemand im Regen stehen bleibt“ zeigt Dankl mit einem dunkelroten Regenschirm. „Alle KPÖ-Politiker geben monatlich einen Teil ihrer Politikergehälter an Menschen in Notlagen ab. Letztes Jahr konnten wir so mit 205.000 Euro helfen, zum Beispiel bei Stromrechnungen, Kautionen oder Lebensmitteln. Gerade in schwierigen Zeiten ist diese schnelle, unbürokratische Hilfe sehr wichtig. Wir ermutigen auch jene, die noch nie Hilfe gebraucht haben, sich im Notfall zu melden“, sagt Dankl.


