Svazeks Kürzungen: Kinder und Familien zahlen drauf
Pressestelle - Salzburg
17. Oktober 2025
„Svazek lässt 6,6 Millionen an Bundesgeldern liegen, aber hängt Familien die Kosten für ihre Kürzungspolitik um. Sie bringt Familien keine Fortschritte, sondern Rückschritte und Mehrkosten. Den Kindern nimmt man damit Bildungschancen, den Frauen erschwert es die Rückkehr ins Arbeitsleben. Wenn Svazek schon lieber für PR-Fotos mit Wolf- und Biberabschüssen posiert als Probleme im Leben der Menschen zu lösen, sollte sie deren Probleme zumindest nicht vergrößern“, sagt Klubobfrau Natalie Hangöbl (KPÖ PLUS) zu den angekündigten Budgetkürzungen bei den Kleinsten.
In den letzten zwei Jahren hätte das Land rund 6,6 Millionen Euro beim Bund abholen können. Mit diesen Geldern können die Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen verbessert werden. Sie sollen auch helfen, die Schließzeiten im Sommer zu reduzieren und den Betreuungsschlüssel zu verbessern. Das Land könnte in Zusammenarbeit mit den Gemeinden diese Mittel abholen - hat es aber nicht getan.
Gleichzeitig streicht die Landesregierung den Zuschuss zu den Elternbeiträgen für Unter-Drei-Jährige ab September 2026. Damit verlieren die Gemeinden und die privaten Träger monatlich 40 Euro pro Kind unter drei Jahren. Wird das Kind weniger als 30 Stunden pro Woche betreut, fallen monatlich 20 Euro weg. Diese Mehrkosten müssen zukünftig die Eltern zahlen. „Svazek hängt den Eltern die Kosten für ihre Kürzungspolitik um. Für einen Zweijährigen muss eine Familie zukünftig 480 Euro mehr im Jahr zahlen. Das ist eine massive Mehrbelastung, vor allem in einer Zeit, in der die Kosten für das tägliche Leben steigen und steigen“, sagt Hangöbl: „Gute und leistbare Betreuung ist der Schlüssel, damit sich junge Menschen für Kinder entscheiden. Die selbsternannten Familienparteien von Svazek und Edstadler handeln familienfeindlich.“