Unzureichendes KV-Angebot: KPÖ PLUS solidarisch mit Protesten der Sozialwirtschaft

Pressestelle - Salzburg

16. Dezember 2025

Keine Einigung hat es bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Sozialwirtschaft gegeben. Deshalb kommt es diese Woche zu Protestaktionen. Die Gewerkschaft fordert weiterhin, die Lohnkosten im Landesbudget 2026 an die Inflation anzupassen. Die KPÖ PLUS unterstützt die Forderung nach fairen Löhnen.

„Die Landesregierung muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden. Bisher gab es von Edtstadler und Svazek nur leere Worte oder – wie beim Pflegebonus – eine Hinhalte-Taktik. Das hilft den Menschen nicht weiter“, sagt KPÖ-Sozialsprecher Markus Walter.

„Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Es kann nicht sein, dass Menschen, die tagtäglich für andere da sind, mit einem Angebot weit unter der Inflation abgespeist werden. Die sozialen Berufe verdienen Anerkennung und eine angemessene Bezahlung“, sagt Nicola Korntner, KPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Sozialausschusses des Salzburger Gemeinderats.

Österreichweit gibt es von 16. bis 18. Dezember Betriebsversammlungen, Streiks und Protestversammlungen. In Salzburg fand heute um 8.20 Uhr am Kajetanerplatz eine erste Kundgebung mit anschließendem Protestmarsch zum Büro von Landesrat Fürweger statt, eine zweite folgt morgen, Mittwoch, um 8 Uhr vor der Landtagssitzung im Chiemseehof.

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