Wals-Siezenheim: KPÖ schlägt Einführung einer Aktiv:Karte vor

Pressestelle - Salzburg

6. Oktober 2025

In der Stadt Salzburg gibt es für Menschen mit niedrigen Einkommen – z. B. für Mindestpensionisten und viele Alleinerziehende – seit 2022 die Aktiv:Karte. Sie bündelt Ermäßigungen beim Eintritt in Freibäder, Sport- und Kultureinrichtungen mit sozialen Entlastungen. Das Angebot wird stetig ausgeweitet und verbessert. Die KPÖ schlägt jetzt vor, dieses Angebot auch in Wals-Siezenheim einzuführen. „Hohe Mieten, steigende Energiekosten und die Teuerung bei den Lebensmitteln machen auch den Menschen in Wals-Siezenheim zu schaffen. Vor allem Mindestpensionisten und Alleinerziehende sind betroffen. Für sie wäre eine Aktiv:Karte ein tolles Angebot, um trotz aller Herausforderungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, sagt KPÖ-Gemeindevertreterin Katharina Gruber. Die Gemeindevertretung wird den KPÖ-Antrag am Mittwoch, 8. Oktober diskutieren.

In der Stadt Salzburg hat sich die KPÖ seit der Gemeinderatswahl 2019 für die Einführung einer Aktiv:Karte nach Linzer Vorbild stark gemacht. 2022 wurde diese Forderung umgesetzt. Die Aktiv:Karte bringt Vergünstigungen in den städtischen Freibädern, im Zoo Hellbrunn, in der Eisarena im Volksgarten, im Landestheater, in den Salzburger Museen und vielen anderen Institutionen. Seit 2023 ermöglicht die Aktiv:KartePLUS den Erwerb des Klimatickets für Salzburg um 50 Euro. Die Halleiner Gemeindevertretung hat vergangene Woche beschlossen, ebenfalls eine Aktiv:Karte einzuführen. Im Landtag hat die KPÖ kürzlich eine landesweite Aktiv:Karte vorgeschlagen – ÖVP und FPÖ haben den Antrag abgelehnt.

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