Weil die Landesregierung es nicht macht: KPÖ informiert über Heizkostenzuschuss
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Weil die Landesregierung es nicht macht: KPÖ informiert über Heizkostenzuschuss
Pressestelle - Salzburg
27. April 2026
Von 61.000 Armutsgefährdeten Salzburgern erhielten 2025 nur 7.379 den Heizkostenzuschuss
Die Zahl der ausbezahlten Heizkostenzuschüsse des Landes ist im vergangenen Jahr um 31 Prozent eingebrochen, von 10.657 auf nur mehr 7.379. Neben der niedrigen Einkommensgrenze, die rund 240 Euro unter der Armutsgefährungsgrenze liegt, ist das mangelnde Informationsangebot ein Hauptgrund für die niedrigen Zahlen. „Im Bundesland Salzburg gibt es mehr als 61.000 armutsgefährdete Menschen, aber nur ein Bruchteil davon weiß, dass es einen Heizkostenzuschuss gibt. Die Landesregierung informiert nicht ausreichend über bestehende Hilfsangebote. Das FPÖ-geführte Sozialressort rechtfertigt sich immer damit, dass man Pressemitteilungen aussende. Aber welcher normale Bürger liest schon die Landeskorrespondenz? Weil die Landesregierung nicht ordentlich informieren will, nehmen wir das jetzt selbst in die Hand und versorgen die Salzburger mit Info-Material“, sagt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl: „Sinnvoll wäre es, den Heizkostenzuschuss automatisiert auszuzahlen – auch im Sinne einer Entbürokratisierung. Bei vielen Betroffenen, etwa bei Mindestpensionisten, kennen Land und Bund die Daten ja. Da muss man nicht tausende Einzelanträge Jahr für Jahr neu bearbeiten. Eine automatische Auszahlung würde viel Zeit und Geld sparen.“