Welttag der Sozialen Arbeit am 17. März: Berufsfeld braucht klare Regeln


Welttag der Sozialen Arbeit am 17. März: Berufsfeld braucht klare Regeln
Pressestelle - Salzburg
16. März 2026
Der 17. März ist heuer der Welttag der Sozialen Arbeit. Das Tätigkeitsfeld hat sich in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt und ist aus Bereichen wie der Kinder- und Jugendhilfe, der Gemeinwesenarbeit oder der Gesundheitsförderung nicht mehr wegzudenken. Rund 43.000 Beschäftigte zählt der Beruf österreichweit. Ein Berufsgesetz, das Ausbildung, Kompetenzen und Zuständigkeiten klar regelt, gibt es allerdings nicht. Um die Qualität – ethische Standards, Fortbildungen, Schweigepflicht, Beschwerdemöglichkeiten usw. – zu gewährleisten, braucht es klare Regeln, das fordert der Berufsverband der Sozialen Arbeit bereits seit Jahren. Die KPÖ wird diese Forderung in der nächsten Ausschusssitzung des Salzburger Landtags auf die Tagesordnung setzen.
„Dass es ein Berufsgesetz für Soziale Arbeit braucht, ist weitgehend unumstritten – auch auf politischer Ebene. Bislang scheitert es aber am Kompetenz-Wirrwarr. Die Bundesregierung muss sich endlich mit den neun Landesregierungen zusammensetzen und ein ordentliches Gesetz ausverhandeln“, sagt KPÖ-Landtagsabgeordneter und -Sozialsprecher Markus Walter, der selbst ausgebildeter Sozialarbeiter ist. In der Steiermark wurde ein Antrag der KPÖ, gemeinsam mit der Bundesregierung eine Regelung auszuarbeiten, bereits einstimmig beschlossen.
Link zum Antrag: https://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/3Session/375.pdf